


Die Werkgruppe „Nachbilder“ nimmt Fotografien aus meiner Kindheit in den 1970er- und 1980er-Jahren zum Ausgangspunkt.
Zeit verwischt Konturen. Details und Kontexte verschwimmen. Zurück bleiben diffuse Fragmente. Wo Gewissheit schwindet, beginnt Vorstellung. Gedanken und Mutmaßungen besetzen Lücken – aus Leere wird Fülle.
Inhaltsbestimmende Merkmale weichen präzisen, farbigen Flächen. Für sich genommen bleiben sie kühl und bedeutungslos. Aus der Nähe entzieht sich das Motiv nahezu vollständig. Erst mit zunehmender Distanz verbinden sich die Fragmente zu einem Gefüge, zu einer Ahnung, die sich aus Erinnerungen und Vorstellungen des Betrachters speist. Die formale Leere beginnt sich mit Bedeutung aufzuladen. Das Abwesende wird Teil dessen, was wir sehen.
„Nachbilder“ untersucht diesen Zustand zwischen Erinnerung und Wahrnehmung. Beide entziehen sich unserem bewussten Zugriff. Wir entscheiden weder, was wir wahrnehmen, noch was wir erinnern.
Was bleibt, ist ein Gefühl.
Maße: div.
Limitierung: je 5 + 2 AP



Die Werkgruppe „Nachbilder“ nimmt Fotografien aus meiner Kindheit in den 1970er- und 1980er-Jahren zum Ausgangspunkt.
Zeit verwischt Konturen. Details und Kontexte verschwimmen. Zurück bleiben diffuse Fragmente. Wo Gewissheit schwindet, beginnt Vorstellung. Gedanken und Mutmaßungen besetzen Lücken – aus Leere wird Fülle.
Inhaltsbestimmende Merkmale weichen präzisen, farbigen Flächen. Für sich genommen bleiben sie kühl und bedeutungslos. Aus der Nähe entzieht sich das Motiv nahezu vollständig. Erst mit zunehmender Distanz verbinden sich die Fragmente zu einem Gefüge, zu einer Ahnung, die sich aus Erinnerungen und Vorstellungen des Betrachters speist. Die formale Leere beginnt sich mit Bedeutung aufzuladen. Das Abwesende wird Teil dessen, was wir sehen.
„Nachbilder“ untersucht diesen Zustand zwischen Erinnerung und Wahrnehmung. Beide entziehen sich unserem bewussten Zugriff. Wir entscheiden weder, was wir wahrnehmen, noch was wir erinnern.
Was bleibt, ist ein Gefühl.
Maße: div.
Limitierung: je 5 + 2 AP